Dies ist die allererste Ausgabe des magazins.
Sie wurde mit viel Herzblut und Vertrauen
im Herbst 2018 veröffentlicht.

Ausgabe #01

Herbst 2018

Editorial

Liebe Leser*innen,

dies ist die Erstausgabe von mantis magazine, einem intersektionalen, queeren, feministischen Magazin. Die Idee war es ein möglichst breites Spektrum an feministischen Stimmen einzufangen und öffentlich zu machen. Wichtig sind dabei besonders die verschiedenen Lebensrealitäten der Schreibenden. Jeder Beitrag steht gleichwertig neben dem anderen. Es spielt also keine Rolle, ob die Person Akademiker*in oder Arbeiter*in ist, es zählt die Stimme! 

Jede Person, unabhängig von sexueller oder geschlechtlicher Identität, soll die Möglichkeit haben zu Wort zu kommen, sei es nun eine cis-Person oder eine trans*-Person, eine die polyamor lebt oder, oder, oder. Feminismus geht uns alle etwas an und doch wird er in den breiten Medien meistens ausgrenzend verhandelt! „Männer hätten in dem Diskurs ja nichts zu suchen“ heißt es, „…genauso wie trans* Frauen“, solches oder ähnliches wird oft verkündet. 

Diesem Trend möchte mantis magazine eine offene, solidarische Plattform entgegenstellen. Gerade der übergreifende, intersektionale Anspruch des Feminismus zielt auf eine unmittelbare Verbindung verschiedener Unterdrückungsmechanismen ab. Gerade in Zeiten von Rechtspopulismus, sehr verbreitetem Anti-Feminismus und der #metoo-Debatte müssen die Türen für einen breitgefächerten Dialog offengehalten werden!

Von nun an soll mantis magazine vierteljährlich erscheinen. 

Und jetzt: Viel Spaß beim Lesen und im Austausch
mit anderen!

eve d'obier, Herausgeberin

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